Keramikmalwerkstatt „La Fabrique“

Marianne Mion gehört die KeramikMalWerkstatt „LA FABRIQUE“ im Regensburger Westen. Ihre Dienstleistungen garantieren ein einzigartiges Geschenk.

WAS BIETEST DU IN „LA FABRIQUE“ AN?

Zu Beginn gebe ich meinen Gästen eine mündliche Kurzanleitung bzw. Einführung in verschiedene Techniken der Keramikbemalung. Nachdem sie ihre ausgewählten Rohkeramikgegenstände nach Lust und Laune bemalt haben, stehen diese binnen einer Woche, von mir fertig glasiert und gebrannt, zur Abholung bereit. Zudem biete ich auch Auftragsarbeiten an.

WIE BIST DU ZU DIESEM BERUF GEKOMMEN BZW. WIE ENTSTAND DIE IDEE?

Die Kunst ist mir genauso wichtig wie Luft und Wasser. Ich besuche sehr gerne Ausstellungen und habe unter anderem ein paar Jahre als Bildhauerin gearbeitet. Das Geschäftskonzept kommt aus Amerika und ist dort nahezu in jeder Stadt vorzufinden. Auch in einigen Städten Europas hat sich dieses verbreitet. In München habe ich erstmalig so einen Laden entdeckt, der hat mir sehr gut gefallen. Vor der Eröffnung meiner Werkstatt in Regensburg habe ich bei einer Keramikerin gelernt, um mir die Techniken und ein gewisses Basiswissen anzueignen.

WAS IST DAS BESONDERE AN DEINEM LADEN?

 Der Kunde ist in erster Linie mein Gast. Mir ist es allgemein wichtig eine familiäre Atmosphäre zu schaffen. Die KeramikMalWerkstatt soll sozusagen ein offenes Wohnzimmer darstellen, die Leute sollen sich zu Hause fühlen. Mir liegt der direkte Kontakt zum Gast am Herzen. Daher habe ich einige Stammgäste und freue mich immer wieder sie zu sehen.

WIE IST DER NAME „LA FABRIQUE“ ENTSTANDEN?

Ich bin Französin und in meinem Laden geht es auch französisch zu. „LA FABRIQUE“ ist für mich ein sehr positives Wort. Es spricht vom Handwerk, von Arbeitern und allem was man fabriziert. Ich dachte mir „LA FABRIQUE“ ist super, weil die Deutschen problemlos mit diesem Wort umgehen können. Der Name ist klar und bedarf keiner Erklärung.

WAS IST DEIN HAUPTKLIENTEL?

Mein Geschäft suchen überwiegend Frauen auf, inzwischen erscheinen diese aber auch immer häufiger in Begleitung von Männern. Zudem kommen Kinder und Jugendliche sehr gerne in den Laden. Das Angebot ist generationenübergreifend ausgestaltet.

Freundinnen nutzen gerne die After-Work-Abende und auch Gruppenbuchungen sind üblich. Neben Geburtstagsfeiern und Familienunternehmungen bietet sich die KeramikMalWerkstatt für Betriebs- oder Schulausflüge an. Dazu sind Junggesellinnenabschiede im Kommen.

WELCHE MATERIALIEN STEHEN VOR ORT ZUR VERFÜGUNG?

Es gibt ein umfangreiches Angebot an Rohkeramikobjekten. Am häufigsten werden Tassen für die Malarbeiten ausgewählt. Aber auch Kacheln, Teller, Kannen, Vasen und viele weitere Gegenstände stehen zur Verfügung. Daneben stelle ich meinen Gästen ungiftige Farben sowie Pinsel, Stempel und mehr zur Nutzung bereit. Auch für hübsche Schürzen ist gesorgt.

WIE VIEL ZEIT SOLLTE MAN BEIM BESUCH DER KERAMIKMALWERKSTATT EINPLANEN?

Beim ersten Mal mindestens drei Stunden, wobei „alte Hasen“ meistens auch so lange bleiben. Wenn die Leute das Gefühl haben, dass sie eine Auszeit und Entspannung brauchen, sollen sie auch spontan die Möglichkeit haben vorbeizukommen. Deshalb habe ich reguläre Öffnungszeiten, in denen man auch ohne Reservierung die Werkstatt aufsuchen kann.

Marianne, vielen Dank für das Interview – alles Gute!

http://www.lafabrique.de/

Verfasserin: Felina Unterreiner