Eismond HandStrickWerk

Der kuschligste Laden in der Regensburger Altstadt

Eismond HandStrickWerk ist ein kleiner Laden in der Glockengasse in der
Regensburger Innenstadt. Wie der Name schon verrät, gibt es hier vor allem Wolle und Nadeln zu kaufen – alles was man eben zum Stricken, Häkeln und Weben braucht. Sorgsam und liebevoll wird das Sortiment vor allem nach Kriterien der Nachhaltigkeit ausgewählt.
Der „Rote Faden“ des kleinen Wollegeschäfts: Die Gesellschafterinnen Daniela Kager und Renate Piehorsch vertreiben Naturgarne von höchster Qualität ohne synthetische Beimischungen. Dies liegt den beiden besonders am Herzen, denn „es gibt einfach nichts schrecklicheres als Plastik auf der Haut zu tragen“, findet Daniela. Die einzige Ausnahme davon bildet die Sockenwolle.

Jeder Strang ein Unikat

Großen Wert legen die sympathischen Frauen auch darauf, dass jedes Knäuel, das sie in ihrem Laden verkaufen möglichst umwelt- und sozialverträglichen Kriterien entspricht. So kommt es vor allem dazu, dass richtige „Wollschmankerl“ – also einzigartige und außergewöhnliche Knäuel – bei Eismond in den Regalen liegen. Die ein oder andere Wolle ist sogar eine richtige Rarität. Die Knäuel kommen von vielen verschiedenen Herstellern, wie zum Beispiel von Atelier Zitron oder Franziska Uhl. Bei nicht wenigen von ihnen ist aufgrund der Färbung von Hand jeder Strang ein Unikat.

Mehr als Wolle und Nadeln

Strickinteressenten*innen haben die Möglichkeit, an verschiedenen Workshops teilzunehmen und so neue Techniken, wie z.B. das Fair-Isle-Stricken zu erlernen. Auch absolute Stickneulinge können bei Eismond in Einzel- oder Gruppenstunden in die Welt der rechten und linken Maschen eintauchen. Eine Übersicht der Workshops findet man auf der Website. Gerne kann man aber auch im Laden persönlich einen Termin ausmachen. Des Weiteren laden die Inhaberinnen jeden ersten und dritten Dienstag im Monat ab 18:30 Uhr ins Café Weichmann zum Stricktreff ein. Zum „Stricken, Häkeln, Plauschen, Austauschen“ kann jeder ohne Voranmeldung kommen.

Eismond – der Monat Januar

Daniela war schon immer begeistert vom Stricken. Als sie sich vor einigen Jahren an einem beruflichen Wendepunkt befand, entschied sie sich ihr Hobby zum Beruf zu machen. Angefangen hat alles mit selbstgestrickten Mützen. Daher auch der Name: Denn Eismond hat man früher den kältesten Monat im Jahr, den Januar, genannt. Die selbstgestrickten Mützen sollen eben vor dieser Kälte im Januar bzw. im Winter schützen. Eismond wurde schließlich zu dem, was es heute ist, als die Inhaberin sich noch
Renate ins Boot holte und die beiden sich dazu entschlossen zusätzlich Wolle zu verkaufen.

Strickparadies & Kreativ-Oase

Das kleine gemütliche Geschäft neben dem Naturmarkt lädt zum Verweilen ein. Schon vor dem Eintreten merkt man, wieviel Herzblut in Eismond steckt. Am Eingang liegen erste Wollknäuel und ein Fahrrad, dessen Rahmen komplett eingestrickt ist, lehnt an der Wand. Im Laden drinnen fällt vor allem die Liebe zum Detail sofort auf: Neben den sorgfältigen angerichteten Wollknäueln fällt der Blick auf das viele Selbstgestrickte, das den kleinen Laden schmückt. Neben diversen Kleidungsstücken gibt es auch Außergewöhnliches wie die süßen Wolltierchen zu bestaunen.
Gerne beraten Daniela und Renate auch jeden, der noch unschlüssig ist. „Manche kommen zu Eismond und haben eine genaue Vorstellung, von dem was sie stricken wollen. Andere wissen noch gar nichts und suchen erst nach Inspiration“, so Daniela. Besonders wichtig ist ihr authentisch und ehrlich zu sein: „Das, was draufsteht, muss auch drin sein.“ Durch diese sympathische Art konnte sich das Eismond-Duo in den letzten Jahren eine Stammkundschaft aus ganz Bayern aufbauen. Viele kommen aus München, Ingolstadt und der Nürnberger Gegend und manche der Kunden kommen sogar aus anderen Bundesländern, um bei Eismond HandStrickWerk Wolle zu kaufen.