Durch die Blume

Worum geht es?

Ihr habt Lust auf etwas anders? Vielleicht sogar auf ein bisschen „crazy“? Dann seid ihr im Blumenladen „Durch die Blume“ genau richtig. Direkt am Theater am Bismarckplatz befindet sich das kleine, sehr einladende Geschäft. Beim Betreten des Ladens fühlt man sich sofort wohl und wird von den zwei sympathischen Mitarbeiterinnen, die den Laden zu zweit betreuen, nett aufgenommen. 

Wie die Idee entstand

Vor der Eröffnung ihres Blumenladens war die Geschäftsführerin Gertraud Wanninger als Lehrerin für Haupt- und Grundschule tätig. Schon während des Studiums liebäugelte sie mit einem eigenen Blumenladen. Nach über 24 Berufsjahren zwang ein Krankheitsfall in der Familie sie schließlich dazu, der Schule den Rücken zu kehren. Nach dem Besuch relevanter Fortbildungsseminare eröffnete sie in der Goliathstraße ihr eigenes Blumenreich, verteilt auf drei Etagen. Dort befand sich im obersten Stock auch eine Glasgalerie, in der die Inhaberin unter anderem mit Künstlern aus Prag Vernissagen durchführte. Aufgrund der hohen Kosten zog sie vor circa fünf Jahren aus der Goliathstraße in ihren jetzigen kleinen, schnuckligen Laden am Bismarckplatz. Sie bereut diese Entscheidungen bis heute nicht und bezeichnet den Laden als „Quelle voller Freude“. Ebenso steht bei ihr die Freude am Arbeiten im Vordergrund ihres Ladens.

Bei Gertraud Wanninger und Claudia Braun steht die Freude am Arbeiten an erster Stelle

Das Sortiment

Die sympathische Besitzerin bezeichnet ihr Sortiment selbst als ein bisschen „crazy“. Von Blumen und Pflanzen, bis hin zu jeglichen Accessoires und Kränzen findet man in dem kleinen Laden alles, was das Herz begehrt. Auch individuelle Kundenwünsche zu erfüllen, liegt den kreativen Köpfen sehr am Herzen. Im Sortiment und in den Kreationen enthalten sind Erzeugnisse aus der Natur, die Frau Wanninger und ihre Mitarbeiterin Claudia Braun aus ihren Ausflügen in der heimischen Umgebung sammeln und mitbringen.

Gegen Billiglöhne der Blumenindustrie

Die Blumen stammen von Fairtrade-zertifizierten Farmen, bei denen klar definierte Standards gelten, um die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen zu verbessern. Damit setzt „Durch die Blume“ auch eben durch die Blume ein Zeichen und Statement gegen die Billiglöhne der Blumenindustrie und gegen deren mangelnden Arbeits- und Gesundheitsschutz. Wir finden: Ein tolles Anliegen, das die Regensburger gerne mit einem Besuch des wunderbaren Ladens unterstützen dürfen – zumal es an außergewöhnlichen und bezahlbaren Geschenken nicht mangelt.

Verfasserin: Simone Weber, OTH Regensburg